Die Suche nach einem geeigneten Mittel, Wildunfälle mit technischen Maßnahmen zu verhindern, ist gescheitert. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie des Gesamtverbands deutscher Versicherer. Deswegen liegt es allein am Fahrer, Wildunfälle zu vermeiden.
Die Unfallforschung der Versicherer hat in einem Projekt über neun Jahre 5.000 Unfälle mit Wildbeteiligung untersucht und dabei die einzelnen Methoden zur Vermeidung von Wildunfällen verglichen. Empfohlen wurden bisher Duftzäune, optische und akustische Reflektoren, Rückschnitt der Hecken und Sträucher am Straßenrand oder Wildwechselschilder. Keine dieser Maßnahmen reduziert die Wildunfälle wirksam und nachhaltig.
Auf sechs Straßenabschnitten im Oberbergischen Kreis waren über je drei Jahre die unterschiedlichen Methoden zur Vermeidung von Wildunfällen in Vorher/Nachher-Vergleichen erprobt worden. Die Ergebnisse wurden mit 37 Kontrollstrecken verglichen. Die Auswertung der Wildunfälle ergab folgende Besonderheiten:
auto-reporter
Was ist nach einem Unfall mit Wild zu tun?
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